Auf Entdeckungstour durch Tbilissi: Kunst- und Kulturorte

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Tbilissi zu entdecken und die Stadt zu besichtigen. Eine Entdeckungstour durch Tbilissi beginnt am besten vomm Platz der Freiheit. Alte Traditionen und Moderne interagieren hier seit vielen Jahrhunderten harmonisch miteinander. Es ist empfehlenswert, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, um den Puls der Stadt zu spüren. Diese Touren bieten eine Möglichkeit, einen Gesamteindruck von Geschichte, Architektur und Atmosphäre zu bekommen. Lassen Sie uns also auf die Spuren der georgischen Geschichte, Kunst und Kultur begeben.

Kunst & Kultur in Tbilissi: kulturelle Schätze in der georgischen Hauptstadt

Schalwa Amiranaschwili Museum für bildende Künste: Ein unschlagbares Highlight für Kunstliebhaber

Das Museum in der A. Puschkin-Straße bewahrt ungefähr 900 hunderttausend Ausstellungsstücke vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert sowie wenige Exponate der vorchristlichen Zeit. Das Museum zeichnet sich durch seine georgiaschen Goldschmiedestücke aus dem VIII-XIX. Jahrhundert aus. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen die Ikone des Sarsma-Klosters, der Kelch von Bedia, Antschischati und Chachuli Triptychon usw. Das Museum beherbergt auch die einzigartigen Exponate von Emaille, Schmuck und Kunsttextilien, mittelalterlichen Architekturdenkmälern, Gemälden, Mosaiken, Statuen usw. Besucher werden gebeten, sich nach speziellen Ausweisen zu erkundigen, um Zugang zu den speziellen Goldschatzkammer zu erhalten, die die größten Meisterwerke der Schätze des Museums aus der christlichen Zeit ausstellen.

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag, 11.00 bis 16.30 Uhr

Simon-Dschanaschia-Nationalmuseum von Georgien

Die Ursprünge des Museums reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Es liegt auf dem Rustaweli-Prospekt und beherbergt Hunderttausende georgischer und kaukasischer Artefakte der Archäologie und Ethnographie. Nach dem Wiederaufbau gehören zu den wertvollsten Ausstellungsstücke des Museums der Goldschatz, der aus der einzigartigen Sammlung vorchristlicher Goldschmiedestücke besteht (III. Jahrtausend v. Chr. – IV. Jahrhundert n. Chr.).

Kunst & Kultur, Ausstellungsstück
Ausstellungsstück
Kunst & Kultur, mit Gold gezierte Schale
Mit Gold gezierte Schale
Kunst & Kultur, Goldschmuck
Goldschmuck

Heute zeigt das Museum die wichtigsten archäologischen Funde Georgiens, Tausende von Artefakten von immenser historischer Bedeutung, Tierreste aus 40 Millionen Jahren sowie archäologische und ethnografische Sammlungen aus dem Paläolithikum, Neolithikum, Bronze, Eisen und Mittelalter.

Die Halle der sowjetischen Besatzung zeigt Archivdokumente, Foto- und Videomaterial zur georgischen Geschichte. Die Ausstellung beginnt mit der kurzlebigen Unabhängigkeit Georgiens zwischen 1918 und 1921 und endet mit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1991. Besonders hervorzuheben ist die Sammlung des berühmten Fotografen Dmitri Ermakow, die eine große Anzahl von Fotografien, Negativen, Alben und Fotoausrüstung umfasst. Diese beschreiben Menschen und Orte im Kaukasus und in Kleinasien während des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Adresse: Rustaweli-Prospekt Nr. 3, Öffnungszeiten: Täglich außer Montag, 10:30-17:30 Uhr

Lado-Gudiaschwili-Ausstellungshalle

Die Lado Gudiaschwili-Straße befindet sich im historischen Zentrum von Tbilissi. Sie ist nach dem Künstler benannt und zählt zu den bedeutendsten Straßen der Hauptstadt. Das Haus, in dem der Künstler lebte, stammt aus dem 19. Jahrhundert und weist typische Merkmale der damaligen Wohnhäuser in Tiflis auf. Der Künstler zog in den 1930er Jahren mit seiner Familie in dieses Haus. Hier lebte er bis zu seinem Tod.

Die Lado Gudiaschwili-Straße ist heute Teil des Museumsviertels, in dem sich das folgende Nationalmuseum nur wenige Meter voneinander entfernt befindet: das Dschanaschia-Museum, das Amiranaschwili-Museum und die Schewardnadse Nationale Bildergalerie sowie das Parlamentsgebäude. [Bildnachweis: © Gudiaschwili-Museum]

Adresse: Lado Gudiaschwili-Straße 11, Öffnungszeiten: täglich außer Montags, 11:00-18:30 Uhr

Auf Entdeckungstour durch Tbilissi: Kunst und Kultur; Aussgellungshalle

Dimitri-Schewardnadse-Nationale-Bildergalerie

Die Dimitri Schewardnadse Nationale Bildergalerie wurde im Jahr 1920 gegründet. Dimitri Schewardnadse, ein bekannter georgischer Maler, trug maßgeblich zur Entwicklung der Galerie bei. Seit ihrer Gründung dient die Galerie der Entwicklung der georgischen bildenden Kunst.

Auf Entdeckungstour durch Tbilissi; Nationale Bildergalerie

Die Galerie selbst hat man auf der Grundlage eines Beschlusses des russischen Zaren aus dem Jahr 1888 erbaut. Das Gebäude wurde ursprünglich als russisches militärisches und historisches Museum, bekannt als Tempel des Ruhms, zugewiesen, um die Macht des russischen Reiches in seinen Kolonien zu demonstrieren. Artefakte aus dem Tempel des Ruhms hat man während des Ersten Weltkriegs evakuiert, wodurch die erste Phase des Museums beendet wurde.

Die erste Ausstellung der Nationalen Bildergalerie, wie sie unter unabhängiger georgischer menschewistischer Herrschaft wieder aufgebaut wurde, stammt aus dem Oktober 1920. Die Ausstellungspolitik der Galerie war breit gefächert und präsentierte georgische und ausländische Werke aus allen Zeiträumen und künstlerischen Bewegungen die Öffentlichkeit.

Die erste Ausstellung war das Ergebnis von Dimitri Schewardnadses harter Arbeit. Sie umfasste georgische Porträts aus dem 18. und 19. Jahrhundert (aus der sogenannten «Georgischen Schule»), sowie russische, westeuropäische, iranische und zeitgenössische georgische Gemälde.

Öffnungszeiten: täglich außer montags, von 11.00 bis 18.00 Uhr

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