Historische Gärten & Deutsche Siedlungen

Europäische Route der historischen Gärten

Die Europäische Route historischer Gärten ist eine 2017 gegründete gemeinnützige Vereinigung, deren Mitglieder europäische historische Gärten und Institutionen sind, die das gemeinsame Interesse haben, das Erbe historischer Gärten zu schützen und zu fördern. Heute zählt der Verein 31 Mitgliedsgärten aus Spanien, Portugal, Italien, Deutschland, Polen und Georgien. Auf dieser Seite möchten wir die Kulturrouten historischer Gärten, deutscher Siedlungen und georgischer Hauptstädte (alte und jetzige) präsentieren.

Historische Gärten & Deutsche Siedlungen, Garten in Zinandali
Garten in Zinandali © Kulturrouten Georgiens

Im Jahr 2019 trat Georgien offiziell dem Europäischen Netzwerk historischer Gärten bei, das die Route der historischen Gärten bildet, auf der Georgien drei historische Gärten präsentiert: den Botanischen Garten Tbilissi, den Botanischen Garten Batumi und den Historischen Garten Zinandali. Die Mitgliedschaft in Georgiens historischen Gärten an der europäischen Route wird letztendlich die Zahl der Besucher historischer Gartenliebhaber in Georgien erhöhen.

Das Mitglied der Internationalen Vereinigung „Europäische Route historischer Gärten“ in Georgien:
Nationales Amt für Schutz des Kulturerbes von Georgien
Adresse: 0105 Tbilisi, Krzanissi St. 58
E-Mail:
info@heritagesites.ge
Web: www.heritagesites.ge

Deutsche Siedlungen

Obwohl die georgisch-deutschen Beziehungen im Mittelalter begannen, ist es wichtig, die bedeutende Rolle der Deutschen in unserer jüngeren Geschichte zu unterstreichen, insbesondere in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung des Landes. Das deutsche Kulturerbe Georgiens ist sowohl in der deutschen Stadtarchitektur in Tbilissi als auch in der ländlichen Architektur in den traditionellen deutschen Siedlungen besonders sichtbar.

In Tbilissi haben die deutschen Architekten Leopold Bielfeld, Johann Dizmann, Albert Salzmann, Viktor Schröter, Otto Jakob Simonson und Paul Stern bemerkenswerte Gebäude entworfen. In den Siedlungen sind Wohnhäuser eine organische Mischung aus schwäbischen und georgischen Traditionen.

Die zertifizierte Route deutscher Siedlungen und des architektonischen Erbes in Georgien soll die Entwicklung der deutschen Siedlungen in Georgien fördern, bewahren, schützen und aufrechterhalten.

Die Veröffentlichung des Europarates „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien” beschreibt die Geschichte und Architektur aller von Deutschen in Georgien gegründeten Orte auf Georgisch, Deutsch und Englisch (mit Ortsplänen). Sie können den „Kulturweg” über den Link herunterladen.

Verwaltende Organisation der Route:
Verein zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus
Adresse: Tbilissi, Aleksandre Ioseliani St. 11
E-Mail: nestanart@yahoo.com

Von Hauptstadt zu Hauptstadt

Die beiden wichtigsten Städte in der Geschichte Georgiens, Mzcheta und Tbilissi, haben seit Jahrhunderten die Funktion eines politischen und religiösen Zentrums.

Blick auf die Stadt Mzcheta
Blick auf die Stadt Mzcheta © IBK

Die Gründung von Tbilissi und der Wechsel des Zentrums sind mit dem König Wachtang Gorgassali, dem Herrscher des Königreichs Kartli, verbunden.

Im 5. Jahrhundert begann Wachtang Gorgassali mit dem wichtigsten städtischen Bau auf dem Gebiet von Tbilissi. Sein Nachfolger, Datschi, schloss den Bau der Stadtmauer zu Beginn des 6. Jahrhunderts ab und verlegte die Hauptstadt nach dem Willen seines Vaters von Mzcheta nach Tbilissi.

Durch die 22 Denkmäler zwischen Tbilissi und Mzcheta reist der Besucher in die Vergangenheit und folgt dem von Wachtang Gorgassali festgelegten Weg. Die Route beginnt mit der Hauptstadt Georgiens und endet mit der alten Hauptstadt des Königreichs Kartli.

Verwaltende Organisation:
Nationales Amt für Schutz des Kulturerbes von Georgien
Adresse: 0105 Tbilisi, Krzanissi St. 58
E-Mail:
info@heritagesites.ge
Web: www.heritagesites.ge