Georgien: Das Land mit viel Tourismus-Potenzial

Geographie

Georgien – ein kleines Land mit viel Tourismus-Potenzial liegt an der Kreuzung von Europa und Asien. Aus dem Südosten hat es eine Grenze zu Aserbaidschan, aus dem Süden – mit Armenien und der Türkei, aus dem Norden – mit Russland. Der westliche Teil von Georgien wird vom Schwarzen Meer begrenzt. Tbilissi ist die Hauptstadt Georgiens, die im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Die Bevölkerung des Landes mit einer Gesamtfläche von 69.700 Quadratkilometern beträgt 3 720 000 Menschen. 

Georgien, Fels mit Schwefelwasser
Fels mit Eisenwasser
Georgien: Das Land mit viel Tourismus-Potenzial, in Bordschomi-Park
In Bordschomi-Park
Georgien, Blick von Ananuri-Festung
Blick von Ananuri-Festung

In Georgien gibt es verschiedene Klimazonen, deshalb ist es das ganze Jahr über ein Reiseziel. Hier ersetzen sich subtropische und milde Klimazonen. Der Sommer ist sonnig, die Temperatur schwankt zwischen 29 ° C und 33 ° C und im Winter zwischen -2 ° C und 4 ° C.

Die erstaunliche Natur und die Vielfalt dieses Landes waren die Inspirationsquelle für viele Schriftsteller und Dichter. Hier hat man alles, wovon der Reisende nur träumen kann: Berge aus ewigem Schnee, Bergseen, Almwiesen, Canyon-Flüsse voller Blumen und Früchte, Palmenküsten, natürliche Schluchten, alte Höhlen, Mineralwasser und Schwefelwasserbecken. Es gibt 26060 Flüsse und über 40 Schutzgebiete. Deshalb ist der größte Teil des Landes von unberührter Natur besetzt – also dieser Ort ist in der Tat ein Himmel auf Erden! Es ist ein Land, das im Hinblick auf viel Tourismus viel Potenzial hat. Daher sollte man die Chance nutzen, das Land zu besuchen!

Geschichte

Chronik der georgischen Geschichte
hronik der georgischen Geschichte

Die Geschichte Georgiens ist die Geschichte des Kampfes um die Freiheit. Fast alle größten Reiche der Welt versuchten, dieses Land zu besitzen. Immerhin haben die Georgier es erstaunlicherweise geschafft, zu überleben und ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Es gab Zeiten, in denen mehrere große Besatzer gleichzeitig um Einfluss kämpften. Der Grund für all diese Kriege war die strategische Lage Georgiens zwischen Europa und Asien an der Hauptverkehrsader – der Seidenstraße

Archäologische Ausgrabungen belegen, dass alte Menschen (Hominiden) auf dem Territorium Georgiens lebten. Der in 90er Jahren in Dmanissi entdeckte menschliche Schädel ist 1,8 Millionen Jahre alt und der älteste auf dem Territorium Europas. Dies bedeutet, dass Georgien die Heimat des ersten Europäers ist.

Religion

Als eines der ersten Länder der Welt, das erst im 4. Jahrhundert n. Chr. zum Christentum konvertierte, zeichnet sich Georgien heute durch volle Religionsfreiheit und Toleranz aus. Hier leben seit Jahrhunderten Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Konfessionen friedlich zusammen.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich-orthodox. Georgien ist eines der wenigen Länder, in denen orthodoxe und katholische Kirchen, Synagogen und Moscheen nebeneinander stehen. In allen Regionen Georgiens sehen Sie alte christliche Kirchen, die sich über Tausende von Jahren erstrecken und teilweise auf einer Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. 

Herkunft, Sprache & Schrift

Die Georgier nennen ihr Land Sakartwelo, also, das Land der Kartwelen. Die muttersprachliche Bezeichnung für Georgier heißt «Kartweli». Davon kommt auch die Bezeichnung Sakartwelo (sa- ist Präfix, -o Suffix). Die Bezeichnung Kartweli taucht in früheren schriftlichen georgischen Quellen auf: z. B. in der georgischen Chronik «Das Leben Kartlis», wo das Leben der «kartwelischen» Könige beschrieben ist. Die Bezeichnung «Kartweli» ist also bereits zu Beginn der georgischen Schrift vorhanden.Die Bezeichnung «Sakartwelo» ist später entstanden.

Die Georgier gehören zu ältesten Völkerschaften der Welt. Zum Thema der Herkunft gibt es mehrere Theorien. Seit der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts wird die Theorie bevorzugt, nach der Georgier Ureinwohner des Kaukasus waren, ihre Sprache jedoch eine aus der kaukasischen Sprachfamilien sei. Diese Sprachfamilie wird als iberisch-kaukasisch bezeichnet. Sie ist eine von mehreren aus dem Kaukasus, den man auch Berg der Sprachen nennt. Zur georgischen Sprachfamilie gehören Megrelisch, Tschanisch, Lasisch und Swanisch. Der älteste literarische Text stammt aus dem 5. Jahrhundert nach Christus. In Georgien verwendet man eigene Schrift, die zu den 14 Alphabeten der Welt gehört.

Kultur

Felsenstadt Wardsia
Felsenstadt Wardsia

Sie sind dabei, ein Land mit vielfältiger Kultur, reicher Geschichte und einzigartigen Artefakten zu entdecken? In Georgien lebte der erste Mensch außerhalb Afrikas, der sich vor etwa 2 Millionen Jahren in dort niedergelassen hat. Georgien ist ein altes Land zwischen der asiatische und europäischen Zivilisation, in dem diese beiden Lebensweise und Traditionen seit Jahrtausenden verschmelzen. In der Tat hat dieses Land viele erstaunliche Dinge zu zeigen und Ihnen zu erzählen! Es ist unwahrscheinlich, Georgien zu besuchen und sich nicht von seiner traditionellen Architektur verzaubern zu lassen, die mehr als 1300 Jahre zählt. Auf den Straßen der Stadt, Flußschluchten und Berggipfeln sehen Sie alte, einzigartige Kuppeltempel, die mit Fresken bemalt sind, die auf der Grundlage der Bibel geschaffen wurden.

Die georgische polyphone Musik ist weltweit bekannt für ihre besondere harmonische Klangfülle. Seit 2001 gehört georgische polyphone Musik zur Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Die polyphone Struktur dieser Musik hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert und ist immer noch im ganzen Land zu hören – in der Stadt und auf dem Land, in den Kirchen und Klöstern sowie bei verschiedenen kulturellen Veranstaltungen. Die georgische traditionelle Tafel (Supra) ist ohne diese Musik nicht vorstellbar. Diese Klangfülle ist Teil des genetischen Codes der Georgier und drückt den Charakter dieser Nation am genauesten aus.

Rhythmus, Dynamik, geometrische Ordnung, Disziplin, destruktive Energie, gleichzeitige Teamarbeit und Individualismus – das ist georgischer Volkstanz. Der georgische Tanz verkörpert die Geschichte Georgiens – Kampf, Entwicklung, Frieden, Liebe, erstaunliche Synthese aus Fest und Traurigkeit. Schnelle und präzise Solorollen werden durch ruhige, aber dynamische Gruppenchoreographie, Schwerttanz – durch leichte und ernsthafte Frauentanzrollen verschoben. Georgische Volkstänze werden auf der ganzen Welt sehr geschätzt, daher lohnt es sich, Konzerte von georgischen Tanzensembles zu besuchen.

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