Nationalpark Tuscheti

Allgemeine Informationen

Tuscheti – in Bergen des Kaukasus versteckt – ist der Schatz Georgiens. Der mysteriöse Teil unterscheidet sich von allen anderen Seiten Georgiens, seine Natur ist vielfältig und verzaubert Touristen. Es wurde in 2003 gegründet. Die Gesamtfläche beträgt 113.660,20 ha.

Das Verwaltungsgebäude für Schutzgebiete und des Nationalparks Tuscheti befindet sich im Bezirk Achmeta, Dorf Kwemo Alwani, und der Sommerverwaltung in Tuscheti, Dorf Omalo. Im Verwaltungsgebäude sind Hotelzimmer für Besucher, die Cafeteria und das Besucherzentrum mit Ausstellungs- und Konferenzsaal integriert. Die Besucher*innen können verschiedene Arten von Touren zu den Sehenswürdigkeiten planen und sich über bestehende Dienstleistungen informieren.

Adresse: Tuscheti, Dorf Omalo / Dorf Kwemo Alwani, Bezirk Achmeta
Kontaktinformationen unter: 577 10 18 92

Nationalpark Tuscheti: Biodiversität

Flora & Fauna

Die Flora zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, hier gibt es 1062 Pflanzenarten. Der Waldlebensraum der Nationalparkgebiete wird hauptsächlich durch die Kaukasische Kiefer repräsentiert. Der Kiefernwald erstreckt sich auf 1700-2000 Metern über dem Meeresspiegel und seine Gesamtfläche beträgt etwa 15000 Hektar. Der Park zeichnet sich durch endemische Pflanzenarten aus. 230 Arten der Flora des Nationalparks sind endemisch im Kaukasus (mehr als 20% der Gesamtzahl der kaukasischen Endemiten), und 11 Arten sind endemisch in Georgien.

Im Nationalpark Tuscheti ist die Fauna in etwa 180 Arten vertreten. Verwitterte Hänge des Kaukasus und unzugängliche Klippen sind die Heimat der kaukasischen Steinböcke, Gämsen und Wildziegen. Der kaukasische Tur ist endemisch – der Kaukasische Schneehahn. In Rhododendron-Sträuchern und Birkenhainen lebt das kaukasische Birkhuhn. In Tuscheti gibt es viele Vögel unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Lebensweise. Die unzugänglichen Klippen von Tuscheti sind der Nistplatz für riesige Vogelgeier, Bartgeier und Steinadler sowie eine große Anzahl von: Kreuzschnabel, verschiedene Spechtarten, Rotkopffinken, Bergpieper, Mauerläufer, Rebhühner, Bergfalken, Bussarde uvm. Flüsse sind reich an Forellen.

Was kann man unternehmen?

Im Nationalpark Tuscheti kann man wandern. Es gibt 11 Touristenpfade. Das sind Pfade für 1, 2, 3, 4 und 6-tägige Routen.

Radtour: Für Radliebhaber gibt es Radwege. Wenn Sie kein eigenes Fahrrad haben, kann man es am Ort mieten.

Reittour: Auf Pferdeliebhaber warten im Nationalpark Tuscheti ein unvergessliches Abenteuer. Pferde können bei Einheimischen gemietet werden.

Vögel beobachten: Wenn Sie gerne Zeit an einem ruhigen Ort verbringen und Vögel in der Natur beobachten möchten, können Sie dies im Nationalpark Tuscheti tun. Es ist auch möglich, ein Fernglas vor Ort auszuleihen.

Rund um den Nationalpark: Welche Sehenswürdigkeiten gibt es?

Schutzgebiete in Tuscheti sind reich an historischen und kulturellen Denkmälern:

Keselo-Komplex (17.-18. Jahrhundert) befindet sich in der Tschagmi-Schlucht, 2 km vom Dorf Kwemo (Unteres) Omalo entfernt. Der Keselo-Komplex kann mit dem Zweirad oder zu Fuß erreicht werden.

Burgdorf Diklo (17.-18. Jahrhundert) befindet sich in der Tschagmi-Schlucht, 15 km vom Dorf Kwemo Omalo entfernt. Das Dorf Diklo kann man mit dem Auto erreichen (13 km von Omalo entfernt), von wo aus der Fußweg zum Burgdorf Diklo führt.

Schenako-Kirche (19. Jahrhundert) – Das Hotel liegt im Dorf Schenako im Tschagmi-Tal, 8 km von Kwemo Omalo entfernt. Es ist möglich, nach Schenako zu kommen und die Kirche sowohl mit einem Geländewagen als auch zu Fuß zu besuchen.

Architekturkomplex des Dorfes Dartlo (späteres Mittelalter) – befindet sich in der Pirikita-Schlucht, 18 km vom Dorf Kvemo Omalo entfernt. Der architektonische Komplex von Dartlo umfasst Burgtürme, Grabkammer und Kirchen (15.-17. Jh.), traditionelles Gericht (17.-18. Jh.) und die Kirche von Dartlo-(19. Jh.). Dartlo kann sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto erreicht werden.

Architektonischer Komplex des Dorfes Tschontio (17.-18. Jahrhundert) – befindet sich in der Pirikita-Schlucht, 37 km vom Dorf Kwemo Omalo entfernt. Es ist möglich, Tschontio zu Fuß zu erreichen. Die Straße endet im Dorf Girewi, von wo aus ein Fußgängerweg führt.