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Egari von The Shin ist die jüngste CD der Gruppe um den Gitarristen Sasa Miminoschwili, der seit den 1990er Jahren in Deutschland lebt und musiziert, aber auch in Georgien Musik macht. Diese CD ist ein gemeinschaftliches Projekt von The Shin und den Musikern von Georgika. Beide zusammen vereinigen eingängigen Jazz und klassische georgische Folklore.
Sasa Miminoschwili ist in den letzten Jahren der Vorwurf gemacht worden, er würde die klassische Folklore nicht weitergeben, sondern verändern. Das kann man als Meinung sehen. Aber gerade dies ist das große Werk von The Shin: Die Musiker sehen Musik nicht als etwas statisches, sondern sie passen sie an unsere heutige Zeit an, sie modernisieren diese und leben sie. Dadurch entstehen neue Kunstwerke, die das Alte fortführen und zugleich eigenständig sind.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass man diese CD nicht kaufen sollte, wenn man Probleme mit Ohrwürmern hat. Der siebte Titel der CD (Grass und Asphalt) hat sich nämlich bereits beim ersten Probehören der CD derart in meinen Gehörgang eingefressen, dass ich drei Monate lang nichts anderes mehr gesungen habe und kein Mensch mehr mit mir im Auto fahren wollte, weil im CD-Radio nur dieses eine Musikstück in Endlosschleife lief.
Für alle anderen, die sich für Musik interessieren: Machen Sie den Selbstversuch.
Hörbeispiele und Bezugsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite von JARO Medien.
Titel der CD
1. Take This Morning – 4:35
Scharf, national und direkt, kurz gesagt, der Kaukasus.
2. Old Friend - 5:44
3. Chips On The Water – 6:20
Als alle Melodien starben und sich in Noten verwandelten, als sich alle Rhythmen in der Zeit verschütteten, als sich sogar der Dunst über der Wasseroberfläche auflöste, trieben frische Holzspäne auf dem Fluss. Erinnerungen kamen mir in den Sinn und ich begann über das Allerwichtigste nachzudenken.
4. What Then? – 3:34
5. Swanny Waltz – 4:42
Ein weicher Walzer mit einem harten Happy End, der von Leben und Schaffen eines Helden aus einer heldenhaften Epoche handelt.
6. Born In The Saddle – 4:43
Philosophische Auseinandersetzungen eines kaukasischen Cowboys. Philosophical ruminations of a Caucasian cowboy.
7. Grass & Asphalt – 7:15
Na, was kann hierzu gesagt werden? Alle wissen im Reich der Mitte, dass Hartes nur durch das Weiche besiegt wird.
8. On Tiptoes - 5,56
Wird es dir gelingen dich zu halten, so wirst du vieles von oben sehen.
9. Standard Lullaby – 4:28
Keine Schlafenszeit – die Zeit läuft schon rückwärts.
10. Grandma’s Blessing – 1:09
Nichts zu erklären – eben wahre Liebe.
11. Chips On The Water – Video (for PC only)
The Shin sind:
Sasa Miminoschwili (guitar)
Surab J. Gagnidse (e- bass, Guruli vocals),
Mamuka Gaganidse (lead vocals, percussion)
Mamuka Tschitschinadse (lead vocals)
Aleko Chisanischwili (chonguri, duduki, chiboni, dance)
Chwitscha Chwtisiaschwili (panduri),
Swiad Totiauri (lead duduki)
David Schirtladse (dance, doli)
Giwi Bakuradse (vocals)
Ziuri Mtschedlidse (vocals)
Merab Sanodse (percussion)
Recorded live in Tbilisi on 30.12.2005.
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