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Georgische Kunst
Die georgische Kunst blickt
auf eine Geschichte von mehreren Tausend Jahren
zurück. Die bewegte Geschichte des Landes
bringt es allerdings auch mit sich, daß
aus der Frühzeit nur wenige archäologische
Funde überliefert sind.
Seit dem 19. Jh. haben sich
in der bildenden Kunst, vor allem aber in der Malerei einige Künstler eine Namen gemacht. Der berühmteste
von ihnen ist Niko Pirosmani. Ihn und einige andere
georgischer Maler stellen wir vor.
Ikonenmalerei
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| Erzengel Gabriel |
Anders als in der byzantinischen
oder russisch-orthodoxen Tradition hat die Ikonenmalerei
in Georgien nie eine Blüte erlebt. Viele
der oft von Gold und Edelsteinen eingefassten
Ikonen gingen zudem durch die Raubzüge der
Eroberer verloren, so daß es heute schwierig
ist, alle Etappen der Entwicklung dieser Kunst
nachzuvollziehen. Die wertvollsten Ikonensammlungen
befinden sich im Kunstmuseum von Tbilissi und
Museum von Mestia, in Oberswaneti.
Juwelierkunst
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| Vorchristlicher Kelch aus Gold |
Die georgische Gold-
und Silberschmiedekunst ist fast so alt wie das
Land selbst. Die wenigen erhaltenen Exponate sind
von unschätzbarem Wert und lassen einen Blick
auf die Kunstfertigkeit der berühmtesten
Juweliere aus mehr als vier Jahrtausenden zu.
Von den meisten kennt man nicht einmal den Namen.
So weiß man nichts vom Schöpfer eines
mehr als 2000 Jahre alten goldenen Kelches, der
bei Ausgrabungen im Trialetischen Gebirge gefunden
wurde.
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